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Aspen Snowmass: Ein Skiresort der Zukunft

Aspen Snowmass: Ein Skiresort der Zukunft

Nachhaltigkeit, Philanthropie und Offenheit als Kernwerte

Text: Redaktion/uschi liebl pr

Aspen im amerikanischen Bundesstaat Colorado zählt zweifelsohne zu den bekanntesten Skiresorts der Welt. Doch wer hier nur an Promis, „Champagner Powder“ und Luxus denkt, liegt falsch. Die Aspen Skiing Company setzt sich seit Jahren für Klimaschutz, Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit sowie Gleichberechtigung ein und hört auch in dieser schwierigen Zeit nicht auf. Im Zentrum steht eine starke Community aus leidenschaftlichen Mitarbeitern der Aspen Skiing Company sowie den Einheimischen, die Feuer und Flamme für diesen ganz besonderen Ort und die Natur rund um die Kleinstadt in den Rocky Mountains sind. Ein Zusammenhalt, der seinesgleichen sucht. Zudem spielen Austausch sowie Begegnung eine zentrale Rolle. Drei spannende Initiativen machen Aspen zu einem Skiresort mit Zukunftscharakter. 


Aspen, Colorado. 

Grüne Maßnahmen im Skigebiet und Lobbyarbeit auf Bundesniveau

Die größte Photovoltaik-Anlage, die je in einem Skigebiet gebaut wurde, energieeffiziente Gebäude, Stromgewinnung aus Kohlebau-Emissionen und ein umfassendes Programm zur Nutzung erneuerbarer Energien: Aspen in Colorado ist einer der „grünsten“ Wintersportorte der Welt. Seit über 20 Jahren treten die Aktivisten aus allen Ebenen der Aspen Skiing Company für ihre „grünen“ Überzeugungen ein – zuhause in Colorado in Form von massiver Öffentlichkeitsarbeit und zahlloser großer wie kleiner Initiativen; aber auch in Washington, mit unermüdlicher Lobbyarbeit. Dabei geht es den Powder-Enthusiasten nicht nur um den Erhalt ihrer Existenzgrundlage, sondern vor allem um eine lebenswerte Zukunft für alle Bewohner des Planeten, denn diese sehen sie massiv bedroht. So ist Aspen Snowmass mittlerweile landesweit zu einem Vorreiter im Kampf gegen die Erderwärmung geworden. Neben dem umfassenden Programm zur Nutzung und Ausbau erneuerbarer Energien sowie den langjährigen sozialen und ökologischen Initiativen in der lokalen Community, die Aspen seit Jahrzehnten unermüdlich vorantreibt, kommen Jahr für Jahr neue Maßnahmen und Initiativen hinzu. So setzt die Aspen Skiing Company beispielsweise in der kommenden Saison, nach einem Test im letzten Winter, vier der innovativen und klimafreundlichen Tier V PRINOTH Pistenraupen ein. Die Tier-V-Normen geben die weltweit strengsten Richtwerte für Kohlenmonoxid, schädliche Partikel sowie smogbildende und klimaerwärmende Stickoxide vor. Die neuen Pistenraupen sind zudem kraftstoffeffizienter und ermöglichen es dem Betreiber, die Leistung durch intelligente Funktionen zu steigern. Das Willits Center, welches im Frühjahr 2021 eröffnet werden soll, steht für die Bemühungen von Aspen Snowmass um nachhaltiges Wirtschaften und wird zusätzliche 138 Betten für Mitarbeiter bieten. Das 19-Millionen-Dollar-Projekt wird ohne öffentliche Zuschüsse finanziert und zu 100 Prozent elektrisch betrieben. Die Anbindung des Willits Center an das Bussystem trägt nicht nur dazu bei die Verkehrs- und Stauprobleme in der Region zu entschärfen, sondern ist eine weitere klimafreundliche Lösung, da Mitarbeiter so ohne eigenes Auto auskommen. Die Mitarbeiter erhalten kostenlose Bustickets, und Aspen Snowmass kommt zusätzlich für die Installation einer WE-Cycle-Fahrradmietstation auf, damit sie noch einfacher zur Busstation gelangen.


Im Skiresort Aspen setzt man auf Nachhaltigkeit. 

Für die Community und darüber hinaus

Zusätzlich zu den Gemeinwohl-Aktionen und Initiativen im Unternehmen selbst unterstützt die Aspen Skiing Company zwei von Mitarbeitern geführte Wohltätigkeitsorganisationen: die „Environment Foundation“ und den „Caring For Community Fund“. So hat das Unternehmen beispielsweise kürzlich den erzielten Erlös aus dem Verkauf der alten Big-Burn-Life in Höhe von 20.000 Dollar an den von Aspen Snowmass-Mitarbeitern finanzierten und betriebenen Caring for Community Fund gegeben. Ein übergeordnetes Ziel ist es, Ressourcen, Mitarbeiter und Gäste zu mobilisieren, um im Roaring Fork Valley und darüber hinaus etwas zu bewirken – beispielsweise in Form von Spenden zur Unterstützung der Gemeinde während der Corona-Pandemie, der Bereitstellung von Unterkünften für evakuierte Personen aus Waldbrand-Gegenden oder der Verteilung von Zuschüssen an Organisationen, die den Klimaschutz vorantreiben. Innerhalb der Community im Roaring Fork Valley ist ehrenamtliches Engagement in ökologischen oder sozialen Projekten weit verbreitet und nimmt eine bedeutende Rolle ein. Diesen Spirit tragen auch die Arbeitgeber mit. Die Aspen Skiing Company gewährt ihren Angestellten hierfür beispielsweise zwei Tage bezahlten Sonderurlaub.


Die Aspen Skiing Company unterstützt mehrere Wohltätigkeitsorganisationen. 

Mehr als nur Skifahren: Begegnungen schaffen und Inspiration wecken

Einer der zentralen Kernwerte des Geschäftsmodells der Aspen Skiing Company ist die Schaffung von Angeboten, die auf die „Aspen Idee“ – Aspen als ein Ort der Wiederbelebung von Geist, Körper und Seele – einzahlen. Es geht darum, Interaktionen zu schaffen, Auseinandersetzungen mit neuen Themen anzuregen und Inspirationen zu wecken. Einen zentralen Bestandteil bildet dabei die Initiative „Art in Unexpected Places“, die bereits im Jahr 2005 von der Aspen Skiing Company gemeinsam mit dem Aspen Arts Museum ins Leben gerufen wurde. Es geht darum, Gäste an unerwarteten Orten mit Kunst in Berührung zu bringen und eine Verbindung zwischen Skisport und Kultur zu fördern. Bestandteile der Aktion sind unter anderem Kunstinstallationen im Skiresort sowie auch das Design der jährlichen Tickets in Zusammenarbeit mit einem ausgewählten Partner. So hat die Aspen Skiing Company in den Jahren bereits künstlerische Arbeiten von diversen international anerkannten Künstlern wie Paula Crown, Yutaka Sone, Peter Doig, Karen Kilimnik, Jim Hodges, Carla Klein, Mamma Andersson, Mark Grotjahn, David Shrigley, Mark Bradford, Anne Collier, Takashi Murakami und Laura Owens gezeigt. Für dieses Programm wurde die Aspen Skiing Company 2003 mit dem National Arts Award von Americans for the Arts ausgezeichnet.

 

 

 

 

Picture credits: pixabay, Jesse Hoffmann, Tamara Susa, Aspen Skiing Company