Beschreibung

Es ist ein Gemeinplatz, dass der Riesling vielseitig ist wie wenig andere Rebsorten. Mit der gebührenden Flaschenreife fächert sich die stilistische Bandbreite noch weiter auf. Daher war die Falstaff-Verkostung, die im Restaurant Burg Schwarzenstein im Rheingau stattfand, für alle Teilnehmer ein Hochgenuss. Auf dem Probentisch standen neben trockenen Weinen der Jahrgänge 2011 und älter auch zwei fruchtige Prädikate: Kabinett-Weine (mit und vor Jahrgang 2009) sowie Spätlesen (2008 und älter). Viele Winzer halten zumindest den Kabinett übrigens für einen trockenen Wein ehrenhalber: In der Tat tritt die Süßeempfindung mit den Jahren deutlich zurück. Allen drei probierten Weintypen lohnen überdies Experimente bei Tisch: Mit ein paar Jahren Flaschenreife funktionieren selbst Spätlesen viel besser, als man auf Anhieb glauben mag. Und dabei müssen es gar nicht immer Hummer oder Stopfleber sein. 61 gereifte Riesling-Weine probierten: Peter Balzerowiak, Grand Cru Select Weinhandel, Geisenheim; Falstaff Sommelier des Jahres Oliver Donnecker, Restaurant Heimat, Frankfurt; Wolfgang Pfeifer, FH Geisenheim; Günter Ringsdorf, Betriebsleiter i. R., sowie Falstaff Deutschland Chefredakteur Ulrich Sautter.

VON FALSTAFF BEWERTETE WEINE

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