Beschreibung

Fer, aus dem Französischen übersetzt würde es so viel wie „Eisen“ bedeuten, beinhaltet im Namen dennoch keinen Hinweis auf einen möglichen „eisenharten“ Geschmack. Die Herkunft des Namens ist nicht endgültig geklärt. Ein Ansatz geht davon aus, dass die Graufärbung des Holzes zu diesem Namen geführt hat, ein anderer geht vom lateinischen „ferus“ aus, was so viel wie „wild“ bedeuten würde. Häufig wird der Fer auch als Fer Servadou bezeichnet, ein Hinweis auf seine gute Widerstandsfähigkeit gegen kalte Winter. Tatsache ist, dass der Fer erstmals namentlich unter verschiedenen Synonymen zwischen 1783 und 1784 auftauchte. Die Rebsorte, die launische Erträge bringt, soll am Beginn des Entstehungsprozesses des Cabernet Franc und somit auch des Carmenère stehen. Er reift mittellang und wird gerne von Kleinzikaden heimgesucht. Auch der Falsche Mehltau macht ihm zu schaffen. Nach starken Rückgängen der Rebfläche genießt der Fer wieder größere Bedeutung, in erster Linie dank besserer Klonenselektion. Seine Hauptstandorte sind heute Madiran, Fronton, Gaillac, Saint Mont, Côtes du Marmarais, wo er zumeist allerdings mit anderen Sorten cuvetiert wird, je nach Region etwa mit Merlot, Cabernet Sauvignon, Duras, Syrah. Außerhalb Frankreichs spielt der Fer keine Rolle, allerdings hat ein Winzer in Virginia einen winzigen Weinberg damit angelegt.

Geschmack

tieffarben, rote Beerenfrüchte, Cassis, kräuterwürzig, rauchig tanninbetont

FACTS

Terroir
karge, steinige Böden
Reife
mittellange Reifeperiode
Reifepotential
trinken 2–10 Jahre
Preis
9 bis 15 €
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1 Einträge
  • 2014 Ferre Passito
    Feudi del Pisciotto
    Sizilien , Sizilien , Italien
    Punkte
    91
     
    15 - 20 Euro