Steckerlbrot

© Konrad Limbeck

© Konrad Limbeck

Zutaten

170
g
Mehl
10
g
Hefe
240
ml
Wasser
1
TL
Salz (gestrichen)
gute
Prise
Zucker
Olivenöl

TIPP

 

 

Außerdem

Zutaten

richtig gute Butter (nach Geschmack am besten mild gesalzen)
  1. Als erstes die passenden Zweige zurechtschneiden. Sie sollten einigermaßen gerade und mindestens einen Meter lang sein, idealerweise von Fruchtbäumen oder Haselsträuchern, aber Eiche, Birke, Buche funktionieren auch. Mithilfe eines Taschenmessers gründlich entrinden.
  2. Für den Teig die Hefe im Wasser auflösen, Zucker, Salz und Mehl zufügen und mittels Mixer oder Küchenmaschine gut durchkneten, mindestens fünf Minuten. Rund 1 Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen.
  3. Die Steckerl an der Spitze mit etwas Butter oder Olivenöl einlassen, ca. 25 cm. Den Teig zu vier bis fünf Kugeln fomen. Jeweils eine Kugel zwischen den Handflächen zu einer »Schlange« ausrollen und gefühlvoll um die Spitze des Steckerls winden, sodass eine ca. 20 cm lange Rolle entsteht.
  4. Einen gemütlichen Platz beim Feuer suchen und das Steckerlbrot relativ nahe über die Glut oder die Flammen halten, dabei immer wieder etwas drehen, bis alles gleichmäßig gebräunt und durchgebacken ist – dauert rund 10–15 Minuten. Vom Steckerl ziehen und mit Butter, nach Wunsch auch mit Marmelade genießen.

TIPP

Richtig gute Butter gibt es nicht in jedem Supermarkt. In Wien führen etwa das Beaulieu und das König in der Servitengasse eine feine Auswahl französischer Butter, auch der Merkur am Hohen Markt, der Meinl am Graben und Billa Corso haben einiges im Programm. Stephan Gruber (kaes.at) hat saisonal immer wieder großartige Alpbutter aus Vorarlberg.