Mostbratl mit Stöckelkraut und Semmelknödel

© Luzia Ellert

© Luzia Ellert

Zutaten Mostbratl

Zutaten

1
kg
Schopf ohne Schwarte
Salz
Kümmel
Paprika
Majoran
4
Knoblauchzehen
4
EL
Öl
Salz
Pfeffer
1
Karotte
1/2
Sellerie
1
Gelbe Rübe
2
Zwiebeln
500
ml
Most
500
ml
Suppe

Zutaten Stöckelkraut

Zutaten

1/2
Krautkopf, geviertelt mit Strunk
Salz
Zucker
Kümmel
Pfeffer
einige
Spritzer
Essig

Zutaten Semmelknödel

Zutaten

1
kleine Zwiebel
50
g
Butter
90
g
heiße Milch
Salz
Muskatnuss
Petersilie
200
g
Knödelbrot (4 Semmeln)
2
Eier

Zubereitung:

  • Für das Mostbratl das Fleisch mit den Gewürzen kräftig würzen. 
  • Das Gemüse inklusive  der Zwiebeln schälen und in grobe Stücke schneiden. In ein Reindl geben und das Fleisch daraufsetzen. 
  • Den Backofen auf 170 °C vorheizen und das Bratl für 1 Stunde in den Ofen geben. Nach 1 Stunde erstmals mit dem Most aufgießen und für eine weitere Stunde braten.
  • Dann mit der Suppe aufgießen und fertig braten. Das dauert circa noch einmal 1 ½ Stunde. Immer wieder übergießen.
  • Während der Schweinsbraten im Ofen ist, 1 Topf mit Wasser aufstellen und zum Kochen bringen. Das Kraut darin ca. 15 Minuten mit den Gewürzen, Essig und Salz weich kochen. Herausnehmen und in der letzten ½ Stunde  in das Reindl zum Bratl geben.
  • Für die Semmelknödel die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und in der Butter glasig anschwitzen.
  • Mit der Milch aufgießen, kräftig würzen und aufkochen. Noch heiß über das Knödelbrot geben und rasch vermischen. Die Eier hinzufügen, wenn die Masse nicht mehr zu heiß ist.
  • Kleine runde Knödel abdrehen und in siedendem Wasser gar ziehen lassen. 

Das (Most-)Bratl step by step

Auch wenn sich die Liebhaber dieses saftigen Stücks Schweinefleischs nicht ganz einig sind, ob es in Oberösterreich korrekt das »Bratl in der Rein«, das »Bradl in der Rein« oder das »Bratl in da Rein« heißt, in einem Punkt sind sich alle einig: Ein knuspriger Schweinsbraten gehört zum Besten, das die (ober-)österreichische Küche zu bieten hat.

Zartes Fleisch, knusprige Kruste, saftige Erdäpfel und in manchen Regionen des Landes auch mit »Stöcklkraut«, zählt er zu den absoluten Lieblingsgerichten der Oberösterreicher (und nicht nur der) und kommt immer noch vor allem am Sonntag auf den Tisch. Damit das Bratl auch perfekt gelingt, braucht man Erfahrung und Gefühl, sagen die oberösterreichischen Bäuerinnen, die – so wie manche unbekannte Köchinnen – die besten Bratl’n machen. Und in jedem Fall kommt es auf die Kruste an.


Die Falstaff-Getränkeempfehlungen

Roter Veltliner Ried Berg Eisenhut 2019 ­­­­– Weingut Schuster
Reife Mangonoten, ein Hauch von Blütenhonig, zarte Wiesenkräuter, gelber Apfeltouch. Saftig, eingebundene Säurestruktur, mineralisch-salzig, extraktsüß nach Pfirsich, vielseitiger Speisenbegleiter.
€ 16,–; weingut-schuster.at

Alkoholfrei:
WILD Preiselbeere Edition Sommelier ­– Obsthof Retter
Frisches Laub, frisches Tannenreis, Arvenschösslinge, Bienenwachs. Satte, sehr fordernde Säure, Wermut-Kraut und Grüntee. Die Säure mündet in glasklare animierende Bitternoten. Komplexer Solitär, nach dem Essen zu genießen.
Ab-Hof-Verkaufspreis: € 48,–


© Falstaff

Rezept aus dem Falstaff Kochbuch »Österreichs beste Rezepte«.

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