L'Elisir d'Amore

Der Opernball-Drink 2017.

Foto beigestellt

Der Opernball-Drink 2017.

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Die ganze Opernwelt weiß, dass der Liebestrank in Gaetano Donizettis Oper »L’elisir d’amore« gar keiner ist, sondern eine einfache Flasche Wein, die der betrügerische Quacksalber Dulcamara dem armen Bauern Nemorino als Zuneigungssaftl verkauft. Was dagegen weder die Opern- noch die Literaturwelt weiß, ist die Zusammensetzung des anderen berühmten Liebestranks, jenes aus »Tristan und Isolde«, in Gottfried von Straßburgs »Vers-epos« sowie in Richard Wagners »Handlung in drei Aufzügen«. Wenn man bedenkt, dass der Tristan-Stoff zuerst im keltischen Bereich auftaucht – ein ebenfalls an-genommener persischer Ursprung erscheint eher unwahrscheinlich –, müsste man eigentlich auf »uisge beatha« kommen, jenes »Wasser des Lebens«, das dort seit Urzeiten bewährtes Rauschmittel war. Nur: Die Iren und Schotten gelten gemeinhin als trinkfest, und ein Schluck davon würde sie nicht in einen derartigen Liebestaumel versetzen. Also war’s nicht vielleicht doch der erst später belegte Gin, gemischt mit der verführerischen Kraft von Früchten und Likören? Das ist zumindest die kreative Interpretation von Barkeeper Roberto Pavlovic-Hariwijadi für den Opernball 2017.

»Wahrlich, von diesem Wundertrank hab’ reichlich ich genossen! Der Trank, wie Ihr versprochen, flößt allen Liebe ein!«
aus »Der LIEBESTRANK« Oper von Gaetano Donizetti

Zutaten

4
cl
Hendrick's Gin
2
cl
Rose`s Limes Juice
2
cl
Peachtree-Likör
2
cl
Chambord
4
cl
Ananassaft
1
cl
frisch gepresster Limettensaft
  1. Alle Zutaten außer Chambord im Shaker mit viel Eis kurz und hart shaken
  2. In einen Tumbler mit Eis abseihen, mit Chambord floaten und mit Limettenscheibe und Cocktailkirsche garnieren. 

Barkeeper Roberto Pavlovic-Hariwijadi

ist »Falstaff Gastgeber des Jahres« und Patron von »Roberto American Bar«, die blitzartig zum Treffpunkt der jungen Wiener Society wurde. Hier haben sich schon zahlreiche Affären angebahnt – also wer, wenn nicht er, sollte über Liebestränke Bescheid wissen?

Aus dem Falstaff Spezial Opernball 2017.

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