Zweite Chance für Lebensmittel

Falstaff und die Food-Waste-Expertin Nadja Zimmermann geben die besten Tipps, wie man unnötigen Müll vermeiden kann.

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Falstaff und die Food-Waste-Expertin Nadja Zimmermann geben die besten Tipps, wie man unnötigen Müll vermeiden kann.

Falstaff und die Food-Waste-Expertin Nadja Zimmermann geben die besten Tipps, wie man unnötigen Müll vermeiden kann.

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http://www.falstaff.ch/nd/zweite-chance-fuer-lebensmittel/ Zweite Chance für Lebensmittel Nachhaltigkeit ist eines der grossen Themen unserer Zeit. Vor allem beim Essen und Einkaufen kann man viel bewirken, indem man umsichtig und geschickt vorgeht. http://www.falstaff.ch/fileadmin/_processed_/c/9/csm_FoodWaste-01-c-shutterstock-2640_214d16a009.jpg

French Toast

Aus altem Brot lassen sich unter anderem feine Semmelbrösel selber machen. Eine etwas raffiniertere Variante ist der French Toast.

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Einkauf planen

Nach Lust und Laune einzukaufen, am besten noch mit hungrigem Magen, macht durchaus Spass. Letztendlich führt es aber in den meisten Fällen auch dazu, dass Lebensmittel im Einkaufskorb landen, die wir vielleicht gar nicht wirklich brauchen. Unsere Expertin Nadja Zimmermann empfiehlt daher die gesamte Woche durchzuplanen. Welches Menü gibt es an welchem Tag und welche Zutaten werden dafür benötigt? Ein scheinbar einfacher Tipp, der aber sicherlich einer der effizientesten ist, wenn es darum geht, Lebens­mittelabfälle zu vermeiden.


Restebuffet

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Reste gibt es immer. Egal, ob vom Menü vom Vortag oder Gemüse, das schon lange im Kühlschrank liegt. Anstatt diese Reste wegzuwerfen, können sie zu einem leckeren Restebuffet verwandelt werden. Die Peperoni im Kühlschrank, die seit einer Woche darauf wartet, gegessen zu werden, kommt in den Ofen und wird anschliessend als Antipasti mit Olivenöl und Knoblauch serviert. Die Aubergine wird grilliert und zu leckerem Baba Ghanoush verarbeitet. Die Ideen sind vielfältig, Kreativität wird hier belohnt. Solche Abende lassen sich übrigens auch sehr gut bei der Wochenplanung berücksichtigen.


Verzicht auf Plastik

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Obwohl Plastiktüten mittlerweile nur noch gegen Entgelt im Lebensmitteleinzelhandel abgegeben werden, sind sie immer noch omnipräsent. Wer seinen eigenen Stoffbeutel zum Einkauf mitnimmt, kann ganz einfach und ohne grosse Umstände einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Plastikmüll beitragen. Vor allem bei offenen Produkten wie Gemüse kann man beim Ab­wiegen auf die Plastiktüte verzichten. Zu Hause lassen sich ausserdem Gefrierbeutel eliminieren, wenn man Lebensmittel in Glas einfriert, rät Nadja Zimmermann.


Plastik recyclen

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Gänzlich lässt sich Plastik-abfall in unserer Zeit leider noch nicht vermeiden. Anstatt Plastik aber in den gewöhnlichen Abfallsack zu geben – wodurch es in der Müllverbrennung landet –, kann es auch gesammelt und recycelt werden. In der Schweiz gibt es hierfür verschiedene Anlaufstellen. Eine davon ist sammelsack.ch.


Kompost

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Die Natur ist ein kleines Wunderwerk. Eines der grossen, praktischen Wunder ist sicher die Kompostierung, bei der organische Abfälle zu wertvollem Kompost ver­rotten. Der ist wiederum für den Garten ein wahres Powermittel und fügt den Pflanzen jene Nährstoffe hinzu, die sie benötigen. Wer in der Stadt lebt, findet in seiner Umgebung in der Regel einen Komposthaufen, auf dem er organische Abfälle entsorgen kann. Wer nicht genau weiss, wo dieser steht, sollte seinen Vermieter danach fragen. Ansonsten lässt sich ein Komposter natürlich auch im eigenen Garten unterbringen.


Gemüsepaste

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Gemüse, das es nicht mehr in den Kochtopf schafft, muss nicht unbedingt in der Tonne landen. Wie wäre es, daraus eine feine Gemüsepaste zu mixen, die anschliessend als Bouillon verwendet werden kann und die sich ohne Probleme bis zu drei Wochen im Kühlschrank hält?

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