Top 10 Wein-Klassiker vom Mittelmeer

Der Wein und das Meer: Seit der Mensch Weinbau betreibt, haben sich diese beiden Aspekte immer gegenseitig befruchtet und inspiriert.

© Jo Hunt / robertharding / picturedesk.com

Top 10 Wein-Klassiker vom Mittelmeer

Der Wein und das Meer: Seit der Mensch Weinbau betreibt, haben sich diese beiden Aspekte immer gegenseitig befruchtet und inspiriert.

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Die Wiegen des Weinbaus standen dereinst in Georgien, im Südkaukasus sowie im Zwischenstromland Mesopotamien. Über Ägypten und den Nahen Osten verbreitete sich die Rebe dank des Aufstiegs der griechischen Kultur auch in Europa. Kolonisten brachten die Weinkultur bis zum fünften vorchristlichen Jahrhundert bis nach Sizilien, Marseille oder Cádiz, wohl auch bis zur Atlantik­küste Portugals. Danach übernahmen die Römer diese Rolle und trieben die ­Kultivierung des Weinstocks weiter voran.

Bis heute sind die Küstenlandschaften des Mittelmeeres entscheidend vom Weinbau geprägt. Von winzigen, steilen Terrassen wie in Liguriens Cinque Terre bis hin zu Rebenmeeren wie jenen auf den flachen Küstenstreifen Südfrankreichs reicht die Palette. An den Gestaden des Mittelmeers wachsen alle Arten von Wein: von leicht­füssig bis ­voluminös, von trocken bis süss, von reduktiv bis oxidativ. Alles ist möglich.

Ein gutes Glas Wein in der sanften, mediterranen Abendsonne – gibt es Schöneres?

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Gefragte Kraft und Süsse

Die Mittelmeerhäfen Europas entwickelten sich im Zuge dessen schnell zu den wichtigsten Drehscheiben für den internationalen Weinhandel, der schnellste Transportweg war das Meer. Lange waren vor allem die maritimen Süssweine das gefragteste Handelsgut, denn für diese konnten die höchsten Preise ausgerufen werden. Zu diesen Trinkpreziosen zählten Weine wie der – einem süssen Sherry ähnliche – Commandaria aus Zypern, der Vinsanto von der Vulkaninsel Santorin oder süsser Malvasia aus Monemvasia am Peloponnes. Später kamen auch die Weine aus Marsala in Sizilien oder die Muscats de Lunel oder de Frontignan aus der Region um Montpellier dazu, ausserdem der Banyuls, der Maury im Roussillon oder aus Malaga.

Längst haben sich die Ansprüche der Weinfreunde verändert, heute sucht man nach trockenen Weinen, die sich mit den Küchenstilen von heute kombinieren lassen. Und so wie sich die regionale Art zu kochen Schritt für Schritt weiterentwickelt hat, so haben auch die Küstenzonen des Mittelmeers eine stets weiterwachsende Vielfalt von höchst unterschiedlichen Stilen aus einem Panoptikum von Rebsorten entwickelt. Und der fortschreitende Klimawandel wird auch weiter zu spürbaren Veränderungen des mediterranen Weinangebots führen – die Zeit bleibt nicht stehen. Das beste Beispiel aus jüngeren Tagen ist der Boom, der um die feinfruchtigen Rosés de Provence entstanden ist, die lange eher ein Mauerblümchendasein auf den internationalen Weinkarten geführt haben.

Der Mittelmeerraum war also schon immer gleichsam ein leistungsstarkes Versuchslabor, wenn es darum ging, neue Weinstile und -trends zu kreieren. Der Falstaff präsentiert auf den folgenden Seiten zehn exemplarische Weingüter rund ums Mittelmeer, die aufgrund ihrer Geschichte, ihrer Produkte und ihrer Philosophie eine herausragende Rolle im europäischen Weinbau spielen…

Weinbau am Mittelmeer: Bereits seit der Antike ist Europas grösstes Meer der Taktgeber für das grösste und wichtigste Trendlabor des Weinbaus in der Alten Welt.

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Dingač, Saint Hills, Kroatien

Der Dingač ist ein atemberaubend steiler Weinberg, der scheinbar direkt aus dem Meer vor der dalmatinischen Halbinsel Pelješac unweit der historischen Stadt Dubrovnik aufragt. Vom Landesinneren erreichen die Winzer durch einen finsteren Tunnel ihre Rebterrassen, die mit Plavac-Mali-Reben bestockt sind. Hier, in diesem Grand Cru Kroatiens, reifen voluminöse Rotweine mit präsenten Tanninen heran, die von den Kellermeistern erst gezähmt werden müssen. Der Dingač aus der Spitzenlage Sv. Lucia stammt aus dem Keller des Weingutes Saint Hills, Besitzer Ernest Tolj hat sich als Berater keinen geringeren als den Starönologen Michel Rolland aus Bordeaux geholt, um dieses Weinmonument zu bändigen. Der Dingač ist ein exzellent lagerfähiger Wein, der in der Regel nach zehn Jahren seine erste Trinkreife erreicht und im Alkohol auch über die 15-Prozent-Grenze hinauskommt. Der Saint Hills zeigt sich hingegen geschmeidig und keine Spur rustikal und ist mit 14,5 Prozent im Bereich der grossen Gewächse vom rechten Ufer in Bordeaux oder der stoffigen Cabernets aus dem Napa Valley angesiedelt. Kein Wunder, dass in dieser Region auch die genetische Wiege des Zinfandel gestanden hat.

Dingač, Saint Hills, Kroatien

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Istrien, Kozlović, Kroatien

Seit sich die kroatische Winzerfamilie Kozlović entschieden hat, ihr traditionsreiches Weingut im Tal von Momjan bei Buje in Istrien auf den modernsten Stand der Technik zu bringen, hat die Qualität der ohnehin bereits sehr guten Weine noch einen weiteren Sprung nach oben getan. Dass sich zudem die wichtigste Sorte des Betriebs, die weisse Malvazija, auch noch zur unumstrittenen Trendsorte in der Gastronomie und bei Weinfreunden entwickelt hat, spielte den Kozlović zusätzlich in die Hände. Der Spitzenwein aus dieser Sorte stammt aus eine tollen Einzellage namens Santa Lucia. Hier wurde bereits im Jahr 1962 auf einer Seehöhe von rund 250 Metern auf idealem Terroir aus Flysch, Kalkstein und Lehm der istrische Malvasia ausgepflanzt. Von Hand gelesen werden die selektionierten Trauben kalt mazeriert und sanft gepresst, der Ausbau erfolgt in grossen 3200-Liter-Holzfässern über mindestens ein Jahr, danach Reife im Edelstahl. Nach der Füllung verweilt der von seinen Liebhabern bereits ersehnte neue Jahrgang vom Santa Lucia noch ein weiteres Jahr auf der Flasche, bevor er den Keller verlassen darf. Bis dahin vertreibt man sich die Zeit mit der klassischen Version oder dem neuen Selekcija.

Istrien, Kozlović, Kroatien

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Marken, Oasi ­degli Angeli, Italien

In der Ortschaft Cupra Marittima, am südlichen Ende der Region Marken ­gelegen, führt eine kleine Landstrasse in rechtem Winkel von der Küste landeinwärts. Nach wenigen Kilometern Fahrt stösst man schliesslich auf die Oase der ­Engel, Oasi degli Angeli. Hier ist das Reich von Eleonora Rossi und ihrem Mann ­Marco Casolanetti. 1997 erzeugte Marco den ersten Wein, einen sortenreinen Montepulciano, den er – nach dem Kosenamen seiner Schwiegermutter – Kurni nannte. Das Ziel war von Anfang an klar: Aus dem sonst oft vernachlässigten Montepulciano, der dominanten Sorte der südlichen Adriaküste, wollte er einen grossen Rotwein kreieren. 

Dafür setzte er von Beginn an auf naturnahen Anbau und extrem niedrige Erträge: Dichtpflanzungen im Stocksystem ergeben lediglich 150 bis 170 Gramm pro Stock. Heute werden die Weinberge der Oasi ­degli Angeli zudem biodynamisch bewirtschaftet. Der Kurni ist ein Konzentrat dieser Landschaft: weich und warm, aber zugleich auch strukturiert und tiefgründig. Der deutliche Fruchtschmelz, der für den Kurni in jungen Jahren noch sehr charakteristisch ist, baut sich mit den Jahren der Reife schliesslich ganz wunderbar ein.

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Amalfi, Marisa Cuomo, Kampanien, Italien

Die Aussicht ist atemberaubend schön, die Arbeit im Weingarten schweisstreibend. Furore, das sind eine Handvoll an die Felsen geklebte Häuser auf der Amalfi-halbinsel, die wie ein Daumen ins Tyrrhenische Meer ragt. In die Felsterrassen gehauen, scheinen die Weingärten förmlich über dem smaragdgrünen Meer zu schweben. 500 Meter über den Wellen liegt der Keller, der tief ins Kalkgestein getrieben wurde. So wie die Weine, die hier erzeugt werden. Marisa Cuomo und ihr Mann Andrea Ferraioli erstanden 1980 die Traditionsmarke Gran Furor Divina Costiera und begannen mit der Produktion eigener Weine. Bis dahin war der Wein aus den verstreuten Terrassen nur für den lokalen Konsum bestimmt. Doch Marisa und Andrea haben es geschafft, Furore auf Weinkarten in der ganzen Welt zu setzen. Aushängeschild von Marisa Cuomo, die auch kraftvolle Rote erzeugt, ist der Fiorduva. Dieser einzigartige Weisswein entsteht aus den lokalen Sorten Fenile, Ginestra und Ripoli. Er vereint den Geschmack von Meer und Felsen, duftet nach Sonne und reifen Früchten. Ein Glas voller Sommer und Sonne.

Amalfi, Marisa Cuomo, Kampanien, Italien

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Bolgheri, Tenuta Argentiera, Italien

Tenuta Argentiera ist das südlichste Weingut von Bolgheri nahe Livorno an der Küste der Toskana. Von der Strasse aus sieht man nur einen kleinen Weingarten und ein altes Gutshaus, das als Verkaufsraum dient. Der grosse Teil der insgesamt 75 Hektar Weinberge ist von der Küstenstrasse aus nicht einsichtig, da sie sich auf einem Plateau auf 200 Meter Höhe befinden. An klaren Tagen hat man von dort einen atemberaubenden Rundblick auf die beiden vorgelagerten Inseln Elba und Capraia, in der Ferne kann man manchmal sogar Sardinien und Korsika schemenhaft erkennen. Grand Vin des Weinguts, das 2016 von dem österreichischen Industriellen Stanislaus Turnauer übernommen wurde, ist der Tenuta Argentiera, eine Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc. Mit dem Jahrgang 2015 wurde ein neuer Wein geboren, der in exklusiver Kleinstauflage erscheint: Ventaglio. Der Name stammt von einem wunderbaren Weingarten, in dem sich die Rebzeilen fächerförmig um eine grosse, alte Eiche ausbreiten. In seinem ersten Jahr waren darin noch 20 Prozent Cabernet Sauvignon mit enthalten, mit dem Jahrgang 2016 ist Ventaglio ein reiner feinwürziger Cabernet Franc.

Bolgheri, Tenuta Argentiera, Italien

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Nizza, Château de Bellet, Frankreich

Weithin sichtbar thront in den Bergen über Nizza seit 1873 die Kapelle der Barone de Bellet, die bereits im 18. Jahrhundert diesen Hügel mit Reben bepflanzen liessen. Heute dient die Chapelle als Ort für Empfänge, unter ihr befindet sich der Lagerraum, hier kann man die feinen Weine von Château de Bellet verkosten und mit Blick über das funkelnde Blau des Mittelmeers geniessen. Die Weingärten selbst liegen zwischen dem Meer und den Alpen und profitieren von einem speziellen Klima und besonderen Böden, die hier aus dem «Poudingue» bestehen, einer kompakten Masse aus Kalk-Sand-Gemisch und feinem Kies. Die Terrassen sind südwestlich orientiert, hier wachsen die drei Hauptsorten der Appellation Nizza in Bioqualität: Rolle, Braquet und Folle Noir. Braquet wird insbesondere mit Château de Bellet verbunden, diese rare rote Sorte ist nach einer alten Familie in Nizza benannt. Hier wird ein Rosé aus 100 Prozent Braquet erzeugt, während der klassische Château de Bellet Blanc aus Rolle mit einem kleinen Anteil Chardonnay entsteht. Der Rotwein des Hauses besteht aus Folle Noir mit einem Viertel Braquet und etwas Grenache – ideal zu Lamm.

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Provence, Domaines Ott, Frankreich

Die Domaines Ott bestehen aus drei Weingütern, die von der Familie Ott im Laufe des 20. Jahrhunderts erworben wurden und deren Weine zu echten Klassikern unter den Roséweinen der Provence aufgebaut wurden. Den Anfang machte Château de Selle in Draguignan, das Marcel Ott bereits 1912 erwarb. Um 1930 folgte Clos Mireille mit seiner Traumlage direkt am Mittelmeer bei La Londe-les-Maures und schliesslich Château Romassan in der Appellation Bandol. Heute gehören die Weine in ihrer unverwechselbaren Flaschenform zum Luxusweinimperium der Familie Rouzaud, der unter anderem das Champagnerhaus Louis Roederer, der Vintage-Port Ramos Pinto oder das Château ­Pichon Comtesse in Pauillac in Bordeaux gehören. Auf Clos Mireille entsteht ein saftiger Blanc de Blancs, ein Stillwein aus Sémillon und der aromatischen regionalen Rolle-Traube, der im Holzfass reift und mit dezenter Süsse auf die Flaschen kommt. Besonders geschätzt wird der trockene Rosé Coeur de Grain Clos ­Mireille, der seine Stoffigkeit dem Grenache verdankt. Die Seidigkeit verdankt er dem Anteil von Cinsault und seine saftige Frucht kommt vom Syrah, die hier allesamt auf reinem Schieferboden perfekt heranreifen.

Provence, Domaines Ott, Frankreich

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Cassis, Clos Sainte Magde­leine, Frankreich

Das Weingut ist ein einzigartiges Kleinod der Provence, und mit seiner Lage unmittelbar am Meer in einer der kleinsten Appellationen Südfrankreichs zählt Clos Sainte Magdeleine zu den gesuchtesten Weissweinen der Region. Das Weingut direkt in der Bucht von Cassis ist seit vier Generationen in Familienbesitz und wird heute von Jonathan Sack-Zafiropulo geleitet. Die Rebflächen reichen bis zum Meer und auf terrassiertem Gelände bis hoch hinauf zur Route des Crètes – also eine Fläche, deren Bewirtschaftung eine echte Herausforderung für den Winzer ist. Ausgebaut werden die Weine im Betonfass, im Stahlfass und im Holzfass, hier entstehen der weisse Cassis AOP und eine kleine Menge Rosé, die aber regional konsumiert und nicht exportiert wird. Der heute biozertifizierte traditionelle Weisswein ist unverwechselbar. Er wird aus den vier Rebsorten Ugni Blanc, Clairette, Bourboulenc und Marsanne komponiert, wobei letztere fast die Hälfte der Cuvée ausmacht und die Aromatik dominiert. Idealerweise geniesst man diesen Wein in einem der schönen Terrassenrestos im Hafen von Cassis.

Cassis, Clos Sainte Magde­leine, Frankreich

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Alta Alella, Mirgin Exeo, Spanien

Unweit von Barcelona entlang der Küste zwischen den beiden kleinen Städtchen Montgat und Mataró erstreckt sich das eher unbekannte und kleine spanische Anbaugebiet Alella. Wer hier Rebparzellen besitzt, darf sich glücklich schätzen, denn durch die besondere Lage mit freier Sicht aufs Mittelmeer ist das Land äusserst begehrt und mittlerweile fast jede freie Parzelle Bauland. Josep Maria Pujol-Busquets und seine Frau Cristina erfüllten sich hier dennoch inmitten des Nationalparks Serralada im Jahr 1991 den Traum vom eigenen Weingut namens Alta Alella Mirgin. Von den Rebbergen des Weinguts, die sich in einem natürlichen Amphitheater befinden und nach biologischen Richtlinien bewirtschaftet werden, geniesst man den spektaku­lären Ausblick auf die azurblauen Wellen des nahe gelegenen Meeres, das hier nicht nur besonders bezaubernd, sondern auch essenziell für den Weinbau ist. Auf den sandigen Granit­böden, die hier vorherrschen, auch Sauló genannt, kultiviert die ­Familie traditionelle lokale Rebsorten wie Pansa Blanca (Xarel·lo), die neben einem feinen Touch Chardonnay auch Teil ihres knochentrockenen, harmonischen Spitzencavas mit dem Namen Mirgin Exeo ist.

Alta Alella, Mirgin Exeo, Spanien

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Empordà, Castillo Perelada, Finca Garbet, Spanien

Die Ursprünge des Weinbaus auf Castillo Perelada in der D.O. Empordà an der Costa Brava reichen zurück bis ins Mittelalter. Mit seinen Schaumweinen erlangte das altertümliche Weinschloss in den 1960er-Jahren Legendenstatus: Der Erfolg des Weins Champagne Rosado de Castillo Perelada vor allem in England rief damals die Produzenten der französischen Champagne auf den Plan. Gegen Perelada beanspruchten sie erstmals die Herkunftsbezeichnung vor Gericht für sich allein. Der Rest ist Geschichte. Seit vielen Jahren setzt sich Perelada für die Weine der Heimatregion Empordà ein – eine der wenigen Regionen Spaniens, wo Reben Mittelmeerblick geniessen. Der Weinberg Garbet erstreckt sich auf zwölf Hektar und ist in Terrassen direkt am Meeresufer angelegt. Die Stöcke wurzeln tief in Schieferböden, das Meer sorgt für ein einzigartiges Mikroklima. Der stetige Wind vermindert den Krankheitsdruck, und das Meer spiegelt das Sonnenlicht, verstärkt die Sonneneinstrahlung und regelt die Temperatur. Der Spitzenwein Finca Garbet wird aus 100 Prozent Syrah gewonnen und reift 24 Monate lang in Barriques seiner Perfektion entgegen. Toller Speisenbegleiter zum sommerlichen BBQ.

Empordà, Castillo Perelada, Finca Garbet, Spanien

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© Stefanie Hilgarth


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