Vier der erfolgreichen »Sra Bua-Köche«: Juan Amador, Frank Heppner, Henrik Yde Anderson und Tim Raue in Frankfurt. Foto © Kempinski
Vier der erfolgreichen »Sra Bua-Köche«: Juan Amador, Frank Heppner, Henrik Yde Anderson und Tim Raue in Frankfurt. Foto © Kempinski

Die älteste Luxushotelgruppe Europas ist bekannt für ihre Hotelmanagement-Expertise. Seit 2012 stehen bei Kempinski die lukullischen  Erfahrungen des Gastes im Fokus. Der Grund für die Umsetzung von Konzepten wie »Sra Bua« ist die Stärkung der Marke Kempinski. Mit dem passenden Konzept kann sich ein Unternehmen von anderen klar abgrenzen und seinen Stellenwert festigen. Das im Dezember 2013 eröffnete Restaurant »Sra Bua by Juan Amador« im Kempinski Hotel Frankfurt ist nach Bangkok, Jochberg bei Kitzbühel, St. Moritz und Berlin das insgesamt fünfte Haus der internationalen Fünf-Sternemarke, dass dieses Konzept umsetzt. Der Erfolg wurde bei der Guide Michelin 2015 Präsentation bestätigt, indem das »Sra Bua by Juan Amador« mit einem Michelin Stern ausgezeichnet wurde.

Die Idee »Sra Bua«
»Sra Bua« ist der thailändische Begriff für Lotusblütenteich und steht damit symbolisch für die verschiedenen Kulturen Asiens. Bei Kempinski steht »Sra Bua« für eine ganz bestimmte Atmosphäre, einen Namen und einen Ort, der einem herausragenden europäischen Koch den kreativen Raum gibt, die kulinarische Kultur Asiens neu zu interpretieren. »Sra Bua« ist eine Einstellung, eine Vision. Ziel des Konzeptes ist es, die Gäste mit der Kombination aus Europas Haute Cuisine und der Esskultur Asiens zu überraschen, ihnen neue, bisher gänzlich unbekannte kulinarische Erfahrungen zu ermöglichen.

Wie alles begann
Ursprünglich ist »Sra Bua« inspiriert von der thailändischen Küche. Das erste »Sra Bua« entstand in enger Zusammenarbeit mit dem dänischen Sternekoch Henrik Yde Andersen im Siam Kempinski Hotel Bangkok. Die gesamte Geschmacksvielfalt Asiens zur Geltung kommen – von Thailand, Indonesien und Vietnam, aber auch von China und Japan. Jeder Koch hat die Möglichkeit seine eigene Handschrift und seine Ideen umzusetzen. Das führt dazu, dass sich alle »Sra Buas« ähnlich, aber dennoch individuell sind. Dieselbe Philosophie wie bei den einzelnen Kempinski-Hotels. Jedes der 74 Luxushotels hat seinen eigenen »Signature Dish«. Diese gastronomische Visitenkarte des Hauses hat immer einen direkten Bezug zur Region und strahlt einerseits die Zugehörigkeit zu Kempinski, andererseits die Individualität jedes Hauses aus.

 
Einzigartigen Kreationen der »Sra Bua« Küchenchefs. Fotos © Kempinski

Mit »Sra Bua by ...« hat Kempinski ein Restaurantkonzept entwickelt, das es mittlerweile fünf Mal gibt:
Sra Bua by Tim Raue im Hotel Adlon Kempinski
Sra Bua by Juan Amador im Kempinski Hotel Frankfurt
Sra Bua by Kiin Kiin im Siam Kempinski Hotel Bangkok
Sra Bua by Frank Heppner im Kempinski Hotel Das Tirol in Jochberg / Kitzbühel
Sra Bua by Axel Rüdlin im Kempinski Grand Hotel des Bains St. Moritz

www.kempinski.com

(von Alexandra Gorsche)

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