Schweizer Brände: Prämierungen aus dem Bar- & Spiritsguide 2018

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Schweizer Brenner – laut der Eidgenössischen Alkoholverwaltung derzeit 430 an der Zahl – entpuppen sich in letzter Zeit vermehrt als gekonnte Hersteller von Spirituosen ausländischen Ursprungs wie Rum, Gin, Whisky und Wodka. Die Schweizer Produkte müssen aber keineswegs den Vergleich mit den etablierten ausländischen Erzeugnissen scheuen. Auffallend ist, dass die vor zwei Jahren langsam anrollende Gin-Welle immer noch anhält. Ein weiterer Trend: In einer globalen Zeit, in der die ganze Welt mehr denn je vernetzt ist, ist es offensichtlich attraktiv, sich auf lokale, traditionelle Stärken zu besinnen. Denn die Zahl der Kartoffel- und Gemüsebrände sowie der Trauben- und Weinbrände – beides traditionelle Schweizer Produkte – steigt.

Eine Frage der Region

Jede Schweizer Region wartet im Bezug auf Brände mit ihren eigenen Spezialitäten auf. Da wäre die facettenreiche Kirsch aus der Innerschweiz, die raffinierte Damassine und Absinth aus dem Jura, die goldgelbe Abricotine aus dem Wallis oder der würzige Grappa aus dem Tessin. Bei der in diesem Jahr zum vierten Mal stattgefundenen DistiSuisse wurden die anspruchsvollsten Destillateure der Schweiz von einer Fachjury prämiert. Die Ergebnisse und ausführ­liche Informationen zu Schweizer Destillaten sind in der Falstaff-Spezialausgabe zur DistiSuisse nachzulesen.

Die Schweizer haben es erfunden

Der Absinth ist im 18. Jahrhundert im Schweizer Val-de-Travers entstanden. Heute findet man ihn in der ganzen Schweiz. Eine Besonderheit der Schweizer Brenner ist der sortenreine Kirschschnaps – ein Novum, denn er wurde traditionellerweise aus mehr oder weniger wahllos zusammengemischten Sorten gebrannt.

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