«Krone von Lech»: Genussvolle (Augen)Blicke

Foto beigestellt

Foto beigestellt

«Mit dem Erstaunen fängt es an», schreibt Hermann Hesse. Er sieht in der Natur die Kunst und im Licht die Farben. Hätte es zu seiner Schaffenszeit schon den Skyspace Lech gegeben, könnte man meinen, er beschreibt den Blick in den Himmel von diesem Ort der Kunst. Ein Ort, den der amerikanische Land-Art-Künstler James Turrell in Oberlech auf 1'780 Meter über Meer geschaffen hat. Eine Raum-Licht-Installation, die mit ihrem Farben- und Lichtspiel ins Staunen versetzt und während des Sonnenauf- und -untergangs das Wundervolle potenziert.

Skyspace Lech

© Florian Holzherr

Kunstprojekt Türe

Wundern wird sich der eine und andere Wanderer, wenn er am Rüfikopf auf 2'362 Meter über Meer entlang des Weges neun Türen öffnet. Türen ohne Raum. Oder unendlich viel Raum? Das liegt im Auge des Betrachters wie auch die Kunst auf den Türen, die die Handschrift von neun Künstlern trägt. Ob sie gefällt, ist subjektiv. Darüber lässt sich genauso philosophieren wie über «Die Werte der Wenigen», das Thema des 23. Philosophicum in Lech.

«Die Krone von Lech»

© Lech Zürs Tourismus

Genussvolle Verschmelzung

Dass weniger oft mehr ist und Lebensmittel es wert sind, ihren Urgeschmack bei der Verarbeitung und Zubereitung zu erhalten, davon ist Küchenchef Thorsten Kissau überzeugt. Er sieht die Kunst des Kochens darin, aus dem Einfachen das Besondere zu kreieren. Besonders schön fürs Auge und besonders gut für den Gaumen. Eine Verschmelzung zu einem genussvollen Augenblick, der im neuen Panorama-Restaurant beim Blick zur Decke seine Fortsetzung findet. Dort verfliessen das Innen und das Aussen, das Gericht und das Gedeck zu einem aquarellähnlichen Kunstwerk. Ein Genuss zum Staunen mit 18 Krone-Arrangements zum Buchen.

www.kronelech.at