»Koch des Jahres«: Zwei weitere Finalisten für Köln

Joël Ellenberger und Daniele Tortomasi treten beim Finale in Köln an.

© KDJ/Melanie Bauer Photodesign

Joël Ellenberger und Daniele Tortomasi treten beim Finale in Köln an.

© KDJ/Melanie Bauer Photodesign

Bei der #klosteredition des »Koch des Jahres« in der Klosterkirche Hennef kämpften sechs Kandidaten um den Einzug ins Finale, Joël Ellenberger holte mit seinem Menü den Sieg. Der 23-Jährige startete mit einer Variation aus Topinambur, die Hauptspeise beinhaltete neben anderen Zutaten Taube, Zitronengras und Schwarte. Das Dessert, welches unteranderem »Manjari Zartbitter« und die Trend-Frucht Yuzu beinhaltete, rundete sein Siegermenü ab. »Joël Ellenberger hat die stimmigste Menükreation präsentiert«, erklärt der aktuelle »Koch des Jahres« und Jurymitglied Stefan Lenz. Auch der Zweitplatzierte zeigte sein Können: Daniele Tortomasi kreirte eine ungewöhnliche Nachspeise mit Gurke und Basilikum. Darüber hinaus bringt der 23-Jährige mediale Erfahrung mit: Bereits an der TV-Sendung »The Taste« nahm er teil. Als Belohnung für ihre Leistung erhielten beide Nachwuchsköche den »goldenen Schlüssel zum Finale«, ein Messer der Firma »Dick«.

Vier Sonderpreise für die Kandidaten

Auch die Leistungen der anderen Kandidaten sollten belohnt werden: Vier Sonderpreise für besondere Leistungen wurden vergeben. Bewertet wurde unteranderem das beste Foodpairing mit Rum, ein Preis wurde von Initiative »United Against Waste« für Müllvermeidung in der Küche vergeben. Ebenso belohnte die Jury den »überraschendste Dessertmoment«, diesen Sonderpreis konnte sich Sieger Joël Ellenberger sichern. Darüber hinaus war für die »Friesenkrone SJØ-Challenge« erstmals eine Publikumsjury im Einsatz, sie bewerteten den besten Gruß aus der Küche, welcher mit norwegischen Matjes zubereitet wurde. Dieser ging an Ronny Bell vom »Weinhaus Uhle«, als Preis wurde ein Restaurant-Gutschein im Wert von € 500,- vergeben.

Rahmenprogramm für die Besucher

Der Wettberwerb stand im Fokus, jedoch auch das Rahmenprogramm für die Branchenbesucher ging erfolgreich über die Bühne. In der Klosterkirche Hennef wurden verschiedene Gastronomie-Konzepte vorgestellt, diese befassten sich allesamt mit dem Thema »Bistronomie«. Starköche vermittelten ihre Konzepte und Kreationen dazu, das Debut gaben Maximilian Lorenz und Sebastian Franke. Sie zeigte am Besipiel ihres Streetfood-Restaurants »Pigbull BBQ« wie man »Bistronomie« umsetzen kann. Auch Julia Sedefdjian vom »Les Fables de la Fontaine« in Paris war ebenso ein Teil des Programms wie das Team des spanischen »Nobooks«. Sie sorgten für Aufsehen mit ihrem Gericht »Die Passion Christi«, das aus essbaren Nägeln und Rinderherz bestand. Darüber hinaus fanden mehrere Workshops sowie eine Talkrunde zum praktischen Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit in der Küche statt. Die Aftershow-Küchenparty rundete den Branchenevent ab.

Über den Wettbewerb

Für den Wettbewerb »Koch des Jahres« können sich Köche aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol bewerben. Dabei werden jeweils zwei Sieger in den insgesamt vier Vorfinalen ernannt, diese nehmen am Finale auf der Ernährungsmesse »Anuga« in Köln teil.
Am 12. Juni findet das letzte Vorfinale des »Koch des Jahres« in Hamburg statt. Der Anmeldeschluss zur #hafenedition läuft noch bis zum 12. April.
www.kochdesjahres.de

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