#hafenedition: Weitere Finalisten beim «Patissier des Jahres»

Beim Finale in Köln dabei: Yoshiko Sato und Nico Kuckenburg.

© Melanie Bauer Photodesign

Beim Finale in Köln dabei: Yoshiko Sato und Nico Kuckenburg.

© Melanie Bauer Photodesign

Fünf Patissiers versuchten am vergangenen Sonntag ihr Glück, um am Finale des «Patissier des Jahres» auf der weltweit grössten Ernährungsmesse «Anuga» in Köln teilnehmen zu können. Zwei von ihnen schafften den Sprung in die nächste Runde: Nico Kuckenburg und Yoshiko Sato sicherten sich die Tickets für das Finale im Oktober.

Beim dritten Anlauf

Dabei ist Nico Kuckenburg, Chefpatissier «Ole Deele», nicht das erste Mal beim Vorfinale des Branchenwettbewerbs vertreten. Bereits in den Jahren 2014 und 2016 zeigte er sein Können, dieses Jahr hat ihn die Jury eine Runde weiter gewählt. «Der Wettbewerb hat Suchtgefahr», lässt der 28-jährige Chefpatissier wissen. Überzeugt hat er dieses Mal mit einem Freestyle-Dessert aus Hefe, Mango und Passionsfrucht und einer Freestyle-Praline aus Aprikose, Vanille und Erdnuss. Zudem servierte er ein an die Natur angelehntes drei-Komponenten-Dessert aus Aloe Vera, Pfirsich und Inspiration Mandel, eine neue Schokoladenkreation von Valrhona. Juror Dennis Ilies zeigte sich begeistert: Kuckenburg präsentierte in Hamburg das geschmacklich,  handwerklich und für das Auge beste Dessertmenü. «Von den Tellern hätte ich auch noch ein zweites Mal bestellt» sagt der Juror.

Erste Finalistin

Auch Yoshiko Sato darf sich freuen. Als Zweitplatzierte nimmt auch sie am Finale teil und darf sich erste Finalistin beim Live-Wettbewerb nennen. Dabei zeigte die gebürtige Japanerin ein eurojapanisches Fusionsmenü: Aus der herkömmlichen Schwarzwälder Kirschtorte kreierte die Patissière eine Variante aus dem japanischen Steingarten. Ihr drei-Pflichtkomponenten-Dessert nannte die 33-Jährige «Frühsommer» - ein Gericht aus Aloe Vera, Pfirsich und Inspiration Mandel von Valrhona. Als letzten Bestandteil ihres Menüs überzeugt die Patissière des «Panorama Restaurants» in Basel mit einer Yuzu-Sesam-Praline.

Über den «Patissier des Jahres»

In jeweils vier Vorfinalen kürt die Jury zwei Gewinner, die anschliessend am Finale auf der Anuga in Köln um den Titel kämpfen. Die Aufgabe bei den Vorfinalen: Innerhalb von fünf Stunden ein Freestyle-Dessert, ein Drei-Pflichtkomponenten-Dessert und Freestyle-Pralinen oder Petits Fours zu erstellen.
Am Live-Wettbewerb können Patissiers oder Konditoren aus Deutschland, der Schweiz, Österreich oder Südtirol teilnehmen.

www.patissierdesjahres.com