«First Man» und Omega

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«First Man» ist die Universal Pictures Verfilmung der Ereignisse vor und rund um die erste bemannte Mondlandung von Regisseur und Oscar Gewinner Damien Chazelle. Nach dem grossartigen Erfolg des Films «La La Land», der nota bene sechsfach mit dem Academy Award ausgezeichnet wurde, sind Damien Chazelle und Ryan Gosling, der Neil Armstrong spielt, wieder ein Team. «First Man» erzählt die spannende Geschichte der Mondlandung bei der Neil Armstrong, sowie die Jahre vor dem historischen «Apollo 11»-Flug, im Mittelpunkt stehen. Der Film beruht auf Erzählungen von Neil Armstrong und dem Buch von James R. Hansen. «First Man» zeigt einerseits den Triumph, aber auch den Preis, den Neil Armstrong, seine Familie, seine Kollegen, die NASA und die gesamte Nation für diese tollkühne Mission bezahlten.

Damals war die «Speedmaster» von Omega von Anfang an mit dabei. Ursprünglich sollte dieser Chronograf ja lediglich eine sportlich-elegante, strapazierfähige Armbanduhr für Abenteurer, Architekten, Ärzte, Ingenieure und Wissenschaftler werden. So war es zumindest der Wunsch von Omega. Doch dann kam den Schweizern die NASA in die Quere und sie sollte die Geschichte der «Speedmaster» nachhaltig prägen. Erinnern wir uns zurück: Am Beginn des Zeitalters der bemannten Raumfahrt suchte die NASA für ihre Flüge ins All, und später natürlich zum Mond, zuverlässige Ausrüstungsgegenstände für die Astronauten.

In eigens dafür geschaffenen Labors teste man nachhaltig jeden Ausrüstungsgegenstand, denn nur das allerbeste Material durfte mit ins All. Mitarbeiter der NASA kauften damals in Houston/Texas bei ortsansässigen Uhrfachgeschäften anonym gleich mehrere Chronografen und begannen diese in den hauseigenen Labors zu testen. Sehr rasch trennte sich die Spreu vom Weizen und zuletzt blieb nun einmal nur die Omega «Speedmaster» über. Der Chronograf war der Einzige, der alle erdachten Torturen überlebte und immer klaglos funktionierte. Dafür bekam er die begehrte Auszeichnung «Flight Qualified for all Manned Space Missions» verliehen.

Daraufhin kaufte die NASA weitere «Speedmaster» und stattete damit sukzessive seine Astronauten aus. Omega erfuhr von seinem Glück erst als die NASA Bilder der Astronauten in voller Montur mit den Uhren zeigte; schliesslich war ja alles als streng geheim eingestuft worden. Danach stellte Omega einen offiziellen Kontakt zur NASA her und belieferte die amerikanische Weltraumbehörde fortan auf direktem Wege. Dann ging es Schlag auf Schlag und als die «Speedmaster» bei der ersten Mondlandung dabei war, war ihr internationaler Triumpf nicht mehr aufzuhalten. Der Mythos «Moonwatch» lebt bis heute fort, die «Speedmaster» ist einer der begehrtesten Schweizer Chronografen und immer noch offizieller Ausrüstungsgegenstand der Weltraumfahrer. Die «Speedmaster» wird von den Astronauten zum Beispiel aktuell an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) getragen.

Im Film «First Man» wird man chronologisch richtig zwei unterschiedliche «Speedmaster»-Chronografen sehen und als Uhr welche die Astronauten privat im täglichen Leben trugen eine Dreizeiger-Handaufzuguhr Type «CK 2605». Dazu kommt eine grosse, historische Omega-Handstoppuhr markant ins Bild. Sie diente zur Erfassung der Zeiten beim Astronauten-Training am Boden.

Es ist schön zu sehen, dass Damien Chazelle selbst auf solche Details Wert legte. Man darf also schon sehr gespannt auf den Film sein. Wie oben bereits erwähnt, startet der Film weltweit im Oktober und auch in unseren Kinos.

1. Omega «Speedmaster» (ST 105.003)

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Dieser Chronograf wird im Film von Ryan Gosling als Neil Armstrong während des «Apollo»-Trainings bei der NASA getragen. In der Realität war es jenes Model, das Project «Gemini»-Astronaut Ed White am 3. Juni 1965 während des ersten US-amerikanischen Weltraumspaziergangs getragen hatte.


2. Omega «Speedmaster» (ST 105.012)

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Das ist die berühmte «Moonwatch». Sie wird von den Schauspielern während der historischen «Apollo 11»-Szenen, inklusive der Mondlandung, getragen.


3. Omega Armbanduhr «CK 2605»

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Ein Dreizeiger-Handaufzug aus dem Jahr 1954. Schauspieler Ryan Gosling, alias Neil Armstrong, trägt diese Uhr in den Szenen des täglichen Lebens.


4. Omega Handstoppuhr

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Es handelt hier um eine grosse Handstoppuhr aus den 1960er-Jahren mit der die Hundertstel-Sekunde gemessen werden konnte. Sie ist in Trainings-Szenen zu sehen und wird von den NASA-Technikern verwendet.


5. Omega «Speedmaster»

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Eine Omega «Speedmaster» so wie sie im Film zu sehen sein wird, getragen an einem extralangen Klettverschlussband, aussen am Raumanzug.

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