Das »Steirereck« wurde mit der Höchstwertung von 100 Punkten ausgezeichnet / Foto beigestellt
Das »Steirereck« wurde mit der Höchstwertung von 100 Punkten ausgezeichnet / Foto beigestellt

Auch wenn die Rahmenbedingungen für die österreichische Gastronomie derzeit schwieriger sind denn je, hat sich am hohen Niveau der dort beheimateten Küche nichts geändert. So konnte sich das «Steirereck» – seit Jahren immer wieder ganz vorn an der Spitze – sogar von 99 Punkten im Vorjahr auf die Höchstwertung von 100 Punkten steigern. Bei keinem anderen Restaurant des Landes waren sich diesmal so viele Tester einig, die maximale Punktzahl zu vergeben.

Insgesamt waren es wieder rund 16.000 Mitglieder des Falstaff Gourmetclubs, die das ganze Jahr über ihre Erfahrungen in der Top-Gastronomie an die Falstaff-Redaktion gemeldet haben: über die Restaurant-App, die Homepage falstaff.at oder schriftlich. 240.000 Bewertungen gelangten dabei ins Haus, eine Menge, die zeigt, wie sehr sich das Modell der «Gästebewertung» inzwischen bewährt und durchgesetzt hat.

BILDERSTRECKE: Die besten Restaurants Östereichs und alle Bundeslandsieger

Die besten Köche
Die Restaurants werden von den Gourmetclub-Mitgliedern in den Kategorien Essen, Service, Weinkarte und Ambiente bewertet. Königsdisziplin dabei ist das Essen, also die Küche, die mit bis zu 50 von den insgesamt 100 Punkten bewertet wird. Heuer ist gleich fünf Köchen das Bravourstück gelungen, die Höchstwertung von 50 Punkten zu erlangen. Neben Heinz Reitbauer vom «Steirereck» sind das Andreas Döllerer vom gleichnamigen Restaurant in Golling in Salzburg, Karl und Rudi Obauer aus Werfen in Salzburg, Thomas Dorfer vom «Landhaus Bacher» in Mautern in Niederösterreich und Hubert Wallner vom «Seerestaurant Saag» am Wörthersee in Kärnten.

Bewertungstechnisch nicht ganz in der Top-Liga sind die besten Wiener Beisln (Beiz), dennoch ist diese Kategorie für Genießer eine der wichtigsten. Über die Höchstwertung in diesem Bereich kann sich diesmal Christian Petz mit seinem «Petz im Gusshaus» in Wien freuen. Grosser Koch, kleine Bühne – für die Falstaff-Tester eindeutig das beste Beisl des Jahres 2016.

HINTERGRUND: Die besten Wiener Beisln

«Wirt des Jahres» wurde hingegen der unvergleichliche Josef Floh, dem es in rund zwanzig Jahren gelungen ist, aus einem damals weitgehend unbekannten Dorfwirtshaus in Langenlebarn in Niederösterreich eine echte Feinschmeckeroase zu machen, die heute vor allem im Osten Österreichs einen hohen Bekanntheitsgrad besitzt.

Neuer Burgenland-Sieger
Den wohl grössten Paukenschlag verursachte allerdings der Kampf um die Spitze im Burgenland. Seit der ersten Ausgabe des Falstaff Restaurantguides – er erscheint mittlerweile in der 12. Auflage – hatte Jahr für Jahr der «Taubenkobel» in Schützen gewonnen. Gegründet von Eveline und Walter Eselböck wird das Haus heute von Tochter Barbara und Schwiegersohn Alain Weissgerber geführt, die im Vorjahr noch Platz eins im Burgenland für sich verbuchen konnten. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Max Stiegl vom Restaurant «Gut Purbach» erreichte bei gleicher Gesamtwertung von 93 Punkten diesmal den ersten Platz im Burgenland.

Die Tester gaben ihm nämlich in der Kategorie «Küche» einen Punkt mehr als dem «Taubenkobel». Und bei gleicher Gesamtpunktzahl entscheidet, so die Regel, die Küchenwertung.

Neu ist auch der Steiermark-Sieger. Das Restaurant «T.O.M Pfarrhof» von Tom
Riederer in Sankt Andrä im Sausal gewann ganz knapp vor der «Weinbank» in Ehrenhausen, wo das Duo Gerhard Fuchs (Küche) und Christian Zach (Sommelier) ebenfalls um den ersten Platz in der Steiermark ritterten. Doch es hat eben nicht ganz gereicht. Riederer hatte zuletzt die Nase vorn.

Alle anderen Bundeslandsieger sind gleich geblieben – ob in Tirol mit dem ewigen Ersten, der «Paznaunerstube», oder der «Griggeler Stuba» als Langzeitsieger in Vorarlberg. Auch in Oberösterreich ist mit dem «Verdi» ein Dauerbrenner wieder auf Platz eins gelandet. Und schliesslich sind die fünf besten Köche mit besagten 50 Küchen­punk­­ten auch Sieger in ihrem jeweiligen Bundesland: die Obauers und Andreas Döllerer ex aequo in Salzburg, Hubert Wallner vom «Saag» in Kärnten, Thomas Dorfer vom «Landhaus Bacher» in Nieder­österreich und Heinz Reitbauer vom «Steirereck» in Wien.

Wo gibt es den Guide?
Ab 17. März kann man den Falstaff Restaurantguide 2016 online unter www.falstaff.at für 9,90 Euro exkl. Versandkosten bestellt werden. Alle Bewertungen sind auch in der neuen Falstaff-Restaurantguide-App verfügbar – mit Beschreibung, Bildern und Kontaktdaten. So praktische Funktionen wie die Suche nach Restaurants in der Nähe oder Favoritenlisten machen die App (kostenlos erhältlich für iOS und Android) zum praktischen und wohl auch unentbehrlichen Genussbegleiter für unterwegs.

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Falstaff Restaurantguide 2016 / © Fasltaff Verlag
Falstaff Restaurantguide 2016 / © Fasltaff Verlag


FALSTAFF RESTAURANTGUIDE 2016

KOMPETENTER RATGEBER FÜR GENIESSER

Mehr als 1.600 Betriebe – beschrieben und bewertet von Österreichs führender Feinschmecker-Community, dem Falstaff Gourmetclub. Folgen Sie den Empfehlungen von 16.000 Gourmets zur kulinarischen Landkarte Österreichs. Von den Top-Adressen des Landes bis hin zu den grossen Namen der regionalen Küche – mit neuen Geheimtipps! So vielfältig und abwechslungsreich wie die österreichische Küche – ein kurzweiliges und informatives Lesevergnügen.

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