Dom Pérignon stellt seinen P2 2002 vor

© Moët & Chandon

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Strahlend blauer Himmel über uns. Rechts das ebenso blaue Meer. Links erheben sich gewaltige Berge. Das Taxi biegt von der Hauptstrasse auf eine schmale, Richtung Meer führende Strasse ab, hält dann nach ein paar Minuten vor einem Gewächshaus. «Das ist das Ziel, bitte aussteigen.» «Das ist das Ziel?» Wir schauen einander fragend an. Schon werden wir herzlich in Empfang genommen und ins Innere des Gebäudes geleitet. Es ist heiss, feucht. Links und rechts von uns orange blühende Gewächse, die sich bei näherer Inspektion als Bananenpflanzen entpuppen. Wir werden weiter nach hinten geführt. Inmitten der Stauden stehend erwartet uns ein festlich gedeckter Tisch.

Wir befinden uns auf Teneriffa. Dorthin hat das Luxus-Champagnerhaus Dom Pérignon ausgewählte Pressevertreter aus der ganzen Welt eingeladen, um sein neues Produkt, den Dom Pérignon P2 Vintage 2002 Champagner, vorzustellen. Den Auftakt des, wie das Champagnerhaus es nennt, »Experiences« bildet ein Lunch in einer Bananenplantage. Der Ort ist (natürlich) nicht zufällig gewählt: Bananen bilden das Hauptexportgut Teneriffas. Die ganze Insel ist gesäumt von den Gewächsen. Die Plantage ist ein Ort, an dem der für das Champagnerhaus wichtige Kreislauf des Arbeitens mit der Natur und ihren Ressourcen zum Vorschein kommt.

Das viergängige Menü, das von landestypischen Zutaten inspiriert ist, wird begleitet von einer Verkostung der Dom-Pérignon-Jahrgänge 1998, 2000, 2004 und 2008, die unter Anleitung von Vincent Chaperon verkostet werden. Die Leidenschaft und Begeisterung, mit der der quirlige und sympathische Gastgeber, der mit Beginn 2019 den langjährigen Richard Geoffroy als Chef de Cave abgelöst hat, von seiner Arbeit spricht, ist ansteckend.

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Next stop: El Teide

Links und rechts Vulkanlandschaft soweit das Auge reicht. Im Auto staunende Gesichter, aufgeregtes Schweigen. Draussen vollkommene Stille. Man hat das Gefühl, durch das Nichts zu fahren. In der Ferne weisse Gebäude unterschiedlicher Grösse und Bauart, die sich von der dunklen, kargen Umgebung abheben, die meisten mit Kuppeln versehen. Wir nähern uns unserem nächsten Ziel, dem Observatorio El Teide. Die Sternwarte, die sich auf dem Berg Izaña befindet und mittlerweile auf Sonnenbeobachtung spezialisiert ist, wurde ursprünglich errichtet, weil Teneriffa neben La Palma, Chile und Hawaii über den besten Himmel verfügt, um Sterne zu beobachten. Für ein Champagnerhaus, dessen Gründer der Satz «Come quickly, I am tasting the stars» in den Mund gelegt wird, der passende Ort also für die Präsentation des edlen Tropfens.

Ein kurzer Fussmarsch entfernt uns von den Gebäuden und bringt uns zu einem Aussichtspunkt, wo uns bereits Vincent Chaperon erwartet. Hier, vor der Kulisse des 3.700 Meter hoch aufragenden Pico del Teide, mit Blick ins Tal, das von einer Wolkendecke getrennt ist, die man bei schnellem Hinsehen für das Meer halten könnte, präsentiert er uns das neueste Produkt des Hauses: die zweite Plénitude des Dom Pérignon Vintage 2002. Es handelt sich dabei um die zweite Reifestufe des Jahrgangs 2002, um einen Champagner, der 15 Jahre lang auf der Hefe gereift ist. Die Anwesenden kosten vorsichtig, bedächtig, während Vincent Chaperon den Wein beschreibt, der, wie er sagt, nun «in neuem Licht erstrahlt.»

An diesem Ort der Extreme, mit Blick auf die langsam hinter dem El Teide verschwindenden Sonne wird klar: Beim Champagnermachen, wie auch im Leben geht es vor allem um die Wahl des richtigen Moments, ein schmaler Grat zwischen Geduld und Kühnheit.

Dinner unter Sternen

Den fulminanten Abschluss des Abends bildet ein vom spanischen Sterne-Koch Paco Rancero kreiertes Dinner. In beinahe kompletter Dunkelheit, in einem eigens dafür vor dem Observatorium aufgebauten Kuppelzelt, dessen durchsichtige Aussenhülle den Eindruck erweckte, unter freiem (Sternen-)Himmel zu sitzen, wurden den Gästen u.a. Satelliten, Meteoriten und Schwarze Löcher serviert. Dazu Dom Pérignon Vintage 2002 Plénitude 2 im Glas: tasting the stars.

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