Bordeaux En Primeur 2021: Pomerol und Saint-Émilion

Saint-Émilion bringt nicht nur grossartige Weine hervor, 1999 wurde das Gebiet auch zum UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

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Saint-Émilion bringt nicht nur grossartige Weine hervor, 1999 wurde das Gebiet auch zum UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Saint-Émilion bringt nicht nur grossartige Weine hervor, 1999 wurde das Gebiet auch zum UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

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http://www.falstaff.ch/nd/bordeaux-en-primeur-2021-pomerol-und-saint-emilion/ Bordeaux En Primeur 2021: Pomerol und Saint-Émilion Absolute Spitzenweine vom rechten Ufer: Trotz einer Preiserhöhung von 10 bis 15 Prozent zum Vorjahr präsentiert der Jahrgang 2020 sehr gute Angebote mit sensationeller Qualität. http://www.falstaff.ch/fileadmin/_processed_/4/0/csm_SaintEmilion-Aufmacherbild-c-Shutterstock-2640_e4c9e461c3.jpg

In den beiden Top-Appellationen des rechten Ufers, Pomerol und Saint-Émilion, hat mit mit 2020 einen sensationellen Jahrgang im Keller, denn hier kamen die bei diesem Niederschlagsverlauf vorteilhaften Böden aus Sand und Kalkstein optimal zum Tragen. Von den besten Terroirs kommen daher in 2020 absolute Spitzenweine mit Saft und Kraft, die aber auch hier die jahrgangstypische Frische ausweisen, die nicht aus einem höheren Säuregehalt, sondern auf die perfekt reifen Tannine zurückzuführen sind. Als Einschränkung gilt auch hier, dass die Weine von den weniger bevorzugten Terroirs auch in Pomerol und Saint-Émilion weniger homogene Qualitäten hervorbrachten als vergleichsweise im Jahr 2019. Es lohnt also genau hinzusehen.

In den letzten Tagen haben sich die ersten namhaften Weingüter mit den Preisen für den Platz Bordeaux herausgewagt und die von Falstaff bereits angestellte Vermutungen – wir sind von 10 bis 15 Prozent ausgegangen – haben sich voll und ganz bestätigt. Der Preis fällt im Vergleich zum Vorjahr etwas höher aus, allerdings in einer Dimension, die den aktuellen Jahrgang immer noch zu einem sehr guten Angebot macht. Den Auftakt machte der Premier Grand Cru Cheval Blanc (95-97 Falstaff-Punkte), der vom Bordelaiser Handel mit € 380,–  nur mit knappen 4 Prozent Erhöhung auskam. Kein Wunder, dass sich die angebotene Menge blitzartig verkaufte. Es folgte Anfang dieser Woche der tolle Château Angélus (95-97 Falstaff-Punkte), welcher mit € 260,– gegenüber € 230,– für 2019 angesetzt war (+ 11 Prozent) und der Château Léoville Barton (94-96 Falstaff-Punkte) vom linken Ufer mit € 60,– vom Platz Bordeaux mit einer Preiserhöhung von 16,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gerard Perse von Château Pavie brachte seine 2020 zum exakt gleichen Preis wie 2019 heraus: Pavie € 240,– ex négoce, (95-97 Falstaff-Punkte), Pavie-Decesse mit € 83,– (93-95 Falstaff-Punkte) und Bellevue-Mondotte um € 90,– (95-97 Falstaff-Punkte).

Es verspricht also ein für kaufinteressierte Bordeauxfreunde ein lukrativer Jahrgang zu werden, aber man sollte nicht lange zögern, speziell am linken Ufer könnten die gewünschten Weine  aufgrund der geringeren Mengen schnell weg sein. Im Médoc sollte man aber Preis genau hinschauen, denn im Moment sind hier durchaus auch Preissteigerungen von bis 25 Prozent denkbar. Wir werden weiter berichten, aus Sicht der Preisentwicklung scheinen sich jedoch die Spitzenweine aus Saint-Émilion am spannendsten zu entwickeln.

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