Andreas Caminada eröffnet «Casa Caminada»

Die beiden Bündner Andreas Caminada und Gion A. Caminada sind Namensgeber für das «Casa Caminada».

© Gaudenz Danuser

Die beiden Bündner Andreas Caminada und Gion A. Caminada sind Namensgeber für das «Casa Caminada».

© Gaudenz Danuser

In der historischen Stadtmitte von Fürstenau, gegenüber dem «Schloss Schauenstein» eröffnet am 1. Oktober die «Casa Caminada» von Spitzenkoch Andreas Caminada. Neben dem Gasthaus bietet Caminada seinen Gästen hier ab sofort eine Bäckerei und einen kleinen Laden. Wer sich gerne etwas mehr Zeit zum Gustieren in der Genussstadt Fürstenau nehmen möchte, kann in einem der zehn neuen Zimmer in der «Casa Caminada» nächtigen.

Die regionale Verbundenheit der «Casa Caminada» spiegelt sich auch im kulinarischen Angebot wider: Mit Fokus auf die Bündner Esskultur wird Mathias Kotzbeck die Küche der Beiz leiten. Der junge Küchenchef war unter anderem bereits zwei Jahre auf «Schloss Schauenstein» sowie eine Wintersaison im St. Moritzer «IGNIV» tätig. In seinem kulinarischen Angebot ist somit auch immer wieder Caminadas Handschrift erkennbar: «Unsere Küche lebt von den besten Produkten aus der Region. Wir haben traditionelle Gerichte auf die Karte gesetzt, die wir selbst gern essen: Capuns, Pizzoccherie, Nüsslisalat oder Schmorbraten-Ravioli. Aber auch ein gutes Stück Fleisch vom Hirsch, Reh oder Rind. Dazu Gemüse vom Biobauern und aus dem Schlossgarten. Schnörkellos, unverfälscht und einfach gut.»

«Ich wollte eine Backstube, weil Brot die Menschen zusammenbringt. Für mich ist die Bäckerei mit ihrem kleinen Laden das Herzstück des ganzen Hauses.»
Andreas Caminada

Die Kulinarik Graubündens unter einem Dach

Betritt man die Bäckerei direkt nebenan, fällt der Blick sofort auf den massiven Backofen: Hermann Heuft, der bereits in siebter Generation Ofenbauer ist, hat das 50 Tonnen schwere Unikat aus Beller Tuff gemauert. Für den herrlichen Duft nach frischem Brot, der bereits früh morgens bis ins Obergeschoss dringt, ist «Casa»-Bäcker Gerald Wegscheider verantwortlich. Das Sortiment reicht von selbstgebackenen Sauerteig-, Roggen- und Vollkornbroten über feine Backwaren wie Brioche und Gipfeli bis hin zur Bündner Nusstorte. Im Keller der «Casa Caminada» befindet sich ein Reifekeller für Bündner Käse, Würste und Fleischspezialitäten. Direkt daneben ist die grosse Speisekammer, die mit Eingemachtem und Vorräten für den Winter gefüllt ist. Caminadas Pläne gehen allerdings noch weiter: «Mir schwebt eine Art kulinarisches Archiv Graubündens vor.»

Die neue Dependance von Caminada ist aber auch eine Hommage an gutes Handwerk aus seiner Heimat: Für den Bau der neuen Beiz setzten Pächter Caminada und die Eigentümer, die Heinrich Schwendener-Stiftung, auf einen Bündner: Der Architekt Gion A. Caminada entwarf aus zwei alten Ställen das Gasthaus, das auf bestehende Elemente wie die meterdicken Mauern aufbaut und sich in die historische Stadtmitte Fürstenaus einfügt. Auch im Interior ist die Verbundenheit zur Heimat zu sehen: Die verwendeten Werkstoffe und Materialen wie das Holz stammen aus der Region und wurden von Bündner Handwerksbetrieben hergestellt oder verarbeitet. So wurde beispielsweise aus den mehr als 150 Jahre alten Balken ein mosaikartiges Stirnholzparkett.

INFO

Öffnungszeiten
Restaurant: Freitag bis Dienstag von 12 bis 22 Uhr
Hotel: durchgehend geöffnet

«Casa Caminada»
Schlossgass 77
CH-7414 Fürstenau
info@casacaminada.com
www.casacaminada.com

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  • Autor
    Andreas Caminada
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