Im Aufzug kann man in der Fremde einiges miterleben. / © Shutterstock
Im Aufzug kann man in der Fremde einiges miterleben. / © Shutterstock

Weg von der Heimat, rein in den Urlaub. Wer verreist macht sich vorher zumindest ein bisschen mit der Kultur des Urlaubslandes vertraut. Dass auch in Fahrstühlen fremde Sitten herrschen, damit rechnet kaum wer, obwohl Einem hier einiges begegnen kann, wie eine neue Studie bestätigt.

Ort der Stille
Die Studie, von hotels.com durchgeführt, hat Europäern, Mittel- und Südamerikanern, Nordamerikanern und Südostasiaten bezüglich ihres Verhaltens im Aufzug auf den Zahn gefühlt. So ist in Südostasien der Aufzug ein ruhiger Ort. Die anderen Fahrgäste werden selten begrüsst, nur 16 Prozent können sich zu einem Gruss aufraffen. Im Rest der Welt sind dies zwischen 32 und 66 Prozent. Die Stille führt dann wohl auch oft dazu, einfach einmal einzuschlafen. Immerhin haben schon sechs Prozent der befragten Südostasiaten angegeben, im Aufzug geschlafen zu haben und machen das damit doppelt bis dreimal so häufig wie andere Gruppen.

Windkraft
Wer nun verleitet ist, dort einen Zen-Garten im Fahrstuhl anzulegen, sollte seine Pläne wohl lieber überdenken. Entspannt bleiben im südostasiatischen Aufzug nicht nur Stimmbänder, sondern auch der Schliessmuskel. 27 Prozent geben zu, bereits leichte «Lüftchen» im Aufzug hinterlassen zu haben. Geschlagen werden die Südostasiaten hier nur von den Nordamerikanern. Dort haben 29 Prozent der Befragten ihre Mitfahrer mit ihren Darmwinden belästigt.

Make-Up, Sex und mehr
In mittel- und südamerikanischen Aufzügen dreht sich alles ums Äussere. 15 Prozent der Befragten frischen im Aufzug ihr Make-Up auf. Weiters haben sechs Prozent die Fahrt zwischen den Stockwerken bereits genutzt um sich umzuziehen. In beide Statistiken sind Mittel- und Südamerikaner damit absolute Spitze. Das hat vielleicht damit zu tun, was dort sonst noch im Aufzug getrieben wird. Immerhin zehn Prozent der Mittel-und Südamerikaner haben angegeben bereits ein «Schäferstündchen» im Aufzug abgehalten zu haben.

(Redaktion)

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