10 Fakten über Pasta

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1. Pasta ist Vielfalt

Das Wort Pasta bedeutet aus dem Italienischem übersetzt Teig, doch eigentlich steht der Begriff für Vielfalt und italienisches Lebensgefühl. Der Begriff kommt daher, dass man heute das köstliche Gericht an jeder Imbissbude bekommt aber auch in jedem Luxusrestaurant auf der Speisekarte findet. Ausserdem kann man sich Pasta auch zu Hause selber machen.

2. Herstellung früher und heute

Historische Pastaproduktion

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Früher wurde der Teig für die Pasta sehr umständlich hergestellt und die Entwicklung bis zur Pasta-Fabrik dauerte Jahrhunderte. Früher wurde der Teig von Arbeitern in grossen Bottichen gestampft, ausgerollt und zugeschnitten. Im 17. Jahrhundert wurden dann erstmals Pasta-Pressen verwendet und im 18. Jahrhundert eröffneten die ersten modernen Pasta-Fabriken. Heute werden die Nudeln, so wie viele andere Lebensmittel industriell hergestellt. Dadurch muss man nur die Packung öffnen, sie in einen Topf mit heissem Wasser leeren und sie anschliessend kochen. Wahre Pasta-Kenner machen sie allerdings selbst oder bestehen auf frische Zubereitung in Handarbeit.

3. Wer ist der wahre Erfinder?

Kind isst asiatische Nudeln

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Jahrelang streiten sich Historiker schon darum, wer die Pasta erfunden hat. Die Pasta ist zwar italienisches Nationaleigentum, aber die Nudeln könnten auch in China oder Griechenland erfunden worden sein. In China wurden schon um 200 v. Chr. gedämpfte Teigtaschen schriftlich erwähnt und in Griechenland fand man Pasta sogar bei Grabkammern, da die alten Griechen Pasta offenbar sehr schätzten. Ursprünglich dachte man, dass Marco Polo die Pasta nach Italien brachte, doch bald stellte sich heraus, dass es bereits lange vor Marco Polo Teigtaschen gab. Der erste Nachweis für italienische Pasta stammt aus dem 9. nachchristlichen Jahrhundert.

4. Wenig Fett aber viele Kohlenhydrate

Frau isst Nudeln

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Nudeln bestehen zu 70 Prozent aus Kohlenhydraten in Form von Stärke, kaum Fett und sind deshalb bei Sportlern sehr beliebt. Vollkornnudeln haben doppelt so viele Ballaststoffe wie normale Nudeln und sind deshalb auch viel gesünder. Ballaststoffe sind gut für den Körper, da sie einerseits sättigend sind und andererseits die Verdauung ankurbeln. 

5. Nudel an die Wand?

SPaghetti kochen im Topf

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Es gibt viele verschiedene Mythen über das Thema Pasta. Einer davon ist, dass man die Spaghetti an die Wand werfen soll um zu sehen, ob sie schon fertig sind. Wenn sie kleben bleiben soll das bedeuten, dass sie ausreichend gekocht sind. Das entspricht jedoch nicht der Wahrheit. Die Nudeln bleiben dann kleben, wenn sie aussen weich sind, egal ob sie innen noch hart sind. Deshalb sollte man die Pasta niemals an die Wand werfen und lieber eine Nudel probieren, um zu sehen ob sie richtig gegart ist. Nur so kann man feststellen, ob sie perfekt bissfest, also «al dente» sind.

6. Pasta all’ Amatriciana

Pasta all'Amitriciana

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Es gibt tausende Pasta-Gerichte, aber nur eines hat geholfen, eine Stadt wieder aufzubauen. Die Pasta all’Amatriciana ist nach einer italienischen Stadt benannt, die im Jahr 2016 durch ein Erdbeben fast völlig zerstört wurde. Die Slow-Food-Vereinigung motivierte Köche und Gastronomen rund um den Globus, um Pasta nach Amatrice-Art zu kochen und einen Teil der Einnahmen zu spenden. Diese Spendenaktion löste einen wahren Hype aus und es wurden dringend notwendige Summen lukriert, um den Bewohnern von Amatrice zu helfen. Die Sosse der Pasta besteht aus Speck, Tomaten, Pecorino (Käse), Peperoncini(Chilischoten) und Olivenöl. Hier geht's zum Rezept.

7. Libera Terra

Bauern am Feld

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Wo früher alles unter Kontrolle der Mafia stand, arbeiten heute Menschen auf Feldern. Libera Terra heisst übersetzt «Freie Erde» und ist eine landwirtschaftliche Produktionskooperative. Die Teilnehmer bauen Getreide an, machen daraus Pasta und verkaufen diese in italienischen Supermärkten. Auf diesen Feldern arbeiten viele Menschen, die möglicherweise in die Kriminalität abgedriftet wären, wenn es dieses Projekt nicht gäbe.

8. Verschiedene Pasta Formen

Unterschiedliche Pasta

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Schon gewusst? Auf der Welt soll es etwa sechshundert verschiedene Pasta Formen geben. In der italienischen Küche ist Pasta die Bezeichnung für Hartweizengriess, Kochsalz und Wasser. In jedem Dorf schmeckt die Pasta unterschiedlich, da jeder Bewohner seine eigene Art hat, Pasta zu machen. In dem Teig der Pasta können sich Eier befinden, müssen aber nicht. Pasta Formen sind zum Beispiel Penne und Spaghetti. Aber es gibt auch unbekanntere Sorten wie Cavallini, Fregola, Pizzocheri, Radiatori, Volanti und hunderte weitere.

9. Eier oder keine Eier?

Zutaten für eienn Pasta-Teig

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Um einen Pastateig selber herzustellen braucht man verschiedene Zutaten. Hartweizengriess, Mehl, Wasser, Öl und Salz. Aber braucht man Eier? Viele verwenden Eier aber viele auch nicht. In Italien werden selten Eier verwendet, im deutschsprachigen Raum verstärkt. Andere Theorien gehen davon aus, dass nur wohlhabende Familien Pasta mit Eier machten. Heute ist es eine Philosophie-Frage. Tatsache ist jedenfalls, dass keine Eier notwendig sind, die Italiener zeigen es uns vor.

10. Die richtige Lagerung

Penne

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Ein grosser Vorteil der Pasta ist, dass man sie lange aufbewahren kann. Trockene Nudeln halten etwa eineinhalb Jahre. Um zu wissen ob eine Pasta noch essbar ist, sollte man an ihr riechen und sie auch kosten. Wenn es hier nichts zu beanstanden gibt und die Nudeln auch noch optisch ansprechend sind, dann kann man sie noch essen.Generell sollte Pasta immer an einem dunklen, kühlen und trockenen Ort aufbewahrt werden. Auch bereits gekochte Nudeln kann man in einem Topf mit Deckel im Kühlschrank für eine etwaige Resteverwertung aufbewahren.

von Nina Jost (13 Jahre) im Rahmen von Berufsorientierungs-Tagen verfasst
Redigiert von Bernhard Degen

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