Andoni Luis Aduriz

Alex Iturralde

Andoni Luis Aduriz

Koch

Andoni Luis Aduriz, geboren 1971 in San Sebastián, ist Chef Patron des mit zwei Michelin- Sternen prämierten Restaurants »Mugaritz«. Seine kulinarischen Studien führten den baskischen Querdenker nach Katalonien ins »El Bulli«, wo er für einen der weltweit renommiertesten Köche, Ferran Adrià, arbeitete. Mit dem, was in den 1990er-Jahren als Hochküche zelebriert wurde, konnte Aduriz sich nie identifizieren. Er bezeichnet diese Küche als barock und vom Überfluss geprägt. Seine Antwort darauf bestand in einer Kultur des Weglassens, so entstehen extrem reduzierte Gerichte, mit nur wenigen Elementen auf dem Teller. Entsprechend hoch ist der Anspruch an die Produktqualität, bei der Aduriz keine Kompromisse eingeht. Auch die Art der Präsentation ist vom »Weglassen« geprägt. 1998, im Alter von 27 Jahren, ging er das größte Wagnis in seiner Laufbahn ein. Er eröffnete sein eigenes Restaurant in San Sebastián, das »Mugaritz«. Seit 2006 wird das »Mugaritz« fortwährend mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet und zählt zu den Top-Ten-Restaurants der Welt.

Das »Mugaritz«, das nach einer Eiche vor dem Haus benannt ist, und die Arbeitsweise von Aduriz sind geprägt von Forschung und Entwicklung. Vier Monate pro Jahr hält er das Restaurant geschlossen, um seine Kreativität zu fördern. In dieser Zeit erforscht er unter anderem die Umgebung und widmet sich den Pflanzen, die in der Nähe wachsen. Aduriz ist es gelungen, ein Gleichgewicht zwischen Avantgarde und traditioneller baskischer Küche zu präsentieren. Er versucht ohne Zweifel immer ein Erlebnis zu schaffen, das alle fünf Sinne verführt. Beweis für seine Vielseitigkeit und den Mut, Grenzen zu überschreiten, sind seine Mitgliedschaften im »Basque Culinary Center«, dem »Ibermatica Innovation Institute« und dem »Innobasque Management Board«, seine Teilnahme an Theateraktivitäten der »Fura dels Baus« und die Förderung des Dokumentarfilms »Mugaritz BSO«.Andoni Luis Aduriz, geboren 1971 in San Sebastián, ist Chef Patron des mit zwei Michelin- Sternen prämierten Restaurants »Mugaritz«. Seine kulinarischen Studien führten den baskischen Querdenker nach Katalonien ins »El Bulli«, wo er für einen der weltweit renommiertesten Köche, Ferran Adrià, arbeitete. Mit dem, was in den 1990er-Jahren als Hochküche zelebriert wurde, konnte Aduriz sich nie identifizieren. Er bezeichnet diese Küche als barock und vom Überfluss geprägt. Seine Antwort darauf bestand in einer Kultur des Weglassens, so entstehen extrem reduzierte Gerichte, mit nur wenigen Elementen auf dem Teller. Entsprechend hoch ist der Anspruch an die Produktqualität, bei der Aduriz keine Kompromisse eingeht. Auch die Art der Präsentation ist vom »Weglassen« geprägt. 1998, im Alter von 27 Jahren, ging er das größte Wagnis in seiner Laufbahn ein. Er eröffnete sein eigenes Restaurant in San Sebastián, das »Mugaritz«. Seit 2006 wird das »Mugaritz« fortwährend mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet und zählt zu den Top-Ten-Restaurants der Welt.

Das »Mugaritz«, das nach einer Eiche vor dem Haus benannt ist, und die Arbeitsweise von Aduriz sind geprägt von Forschung und Entwicklung. Vier Monate pro Jahr hält er das Restaurant geschlossen, um seine Kreativität zu fördern. In dieser Zeit erforscht er unter anderem die Umgebung und widmet sich den Pflanzen, die in der Nähe wachsen. Aduriz ist es gelungen, ein Gleichgewicht zwischen Avantgarde und traditioneller baskischer Küche zu präsentieren. Er versucht ohne Zweifel immer ein Erlebnis zu schaffen, das alle fünf Sinne verführt. Beweis für seine Vielseitigkeit und den Mut, Grenzen zu überschreiten, sind seine Mitgliedschaften im »Basque Culinary Center«, dem »Ibermatica Innovation Institute« und dem »Innobasque Management Board«, seine Teilnahme an Theateraktivitäten der »Fura dels Baus« und die Förderung des Dokumentarfilms »Mugaritz BSO«.

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